Nichts bestimmt aktuell unseren Alltag so sehr wie die Corona-Krise. Stündlich, wenn nicht gar minütlich strömen neue Meldungen auf uns ein. Unser aller Alltag ist eingeschränkt und auch an der Wirtschaft geht die aktuelle Krise nicht ohne Folgen vorbei. Anleger sorgen sich – zu Unrecht! Lesen Sie hier, wie der Corona-Virus und die Finanzkrise zusammenhängen und was Sie als Anleger jetzt wissen sollten.

Nun ist es also soweit: Die in der Finanzwelt lange erwartete „nächste große Finanzkrise“ erreicht unseren Alltag. Börsenkurse stürzen regelrecht ab. Die amerikanische Börsenaufsicht stoppte in einer Woche gleich zweimal den Handel und ein fast panischer Verkauf von Unternehmensanteilen lässt die Kurse ins Bodenlose fallen – ohne Aussicht auf Besserung. War dies alles abzusehen? Spielt allein der Corona-Virus hier eine Rolle?

Mitnichten. Bedenkt man die historisch beispiellose Aktienrallye der letzten 11 Jahre ist der Corona-Virus zwar sehr wahrscheinlich der Auslöser der aktuellen Finanzkrise. Doch auch eine lockere Geldpolitik, große Anleihen-Käufe der Zentralbanken und eine bisher nie dagewesene Geldschwemme (auch aufgrund der Negativzinsen) führten zur Überhitzung der Märkte. Ein Börsen-Rekord folgte auf den nächsten.

Was wir nun sehen, ist eine unnatürlich anmutende Konsolidierung der Märkte. Diese war aber aus wirtschaftlicher Sicht längst überfällig. Ein funktionierendes Finanzsystem kann nicht nur aus Wachstum bestehen – es muss auch mit Rückschlägen zurechtkommen. Marktschwankungen sind keine neuzeitliche Erfindung, sie sind seit jeher Bestandteil unserer globalen Marktwirtschaft.

Aber wir stecken in einer neuen, sehr ungewohnten Situation: Wir bekämpfen mit allen Mitteln ein weltweites Phänomen, das wir nur schwer einschätzen können. Die wirtschaftlichen Folgen sind unübersichtlich und nicht abzuschätzen. Es ist nur menschlich, dass wir mit Unsicherheit reagieren.

Realität ist jedoch: Auch nach dieser globalen Krise werden sich die Märkte erholen. Firmen und deren Produkte werden wieder verstärkt benötigt. Die allgemeine Wirtschaftslage wird sich verbessern und so auch Kurse wieder steigen. Jede langfristig geplante Investition in Aktien, Fonds oder ETFs wird sich erholen und auch wieder Renditen erwirtschaften.

Gute Nachrichten in der Finanzkrise

Wenn Sie unserer Finanzplanung gefolgt sind, an Ihrer Risikostrategie und der Fristigkeit Ihrer Investition festhalten, haben wir sehr gute Nachrichten für Sie: Die Marktschwankungen sind Teil der Strategie. Sie sorgt dafür, dass sich Ihr Investment auf lange Sicht lohnt, der Cost-Average-Effekt voll ausgeschöpft wird und sich dadurch Ihre Investitionen bezahlt machen.

Von Herzen wünsche ich Ihnen und uns allen, dass wir die Corona-Krise möglichst bald und vor allem unbeschadet überstehen. Bei Fragen oder Unklarheiten zögern Sie bitte nicht uns zu kontaktieren. Wir werden Sie vorerst leider nicht mehr in unseren Räumlichkeiten empfangen, helfen Ihnen jedoch per E-Mail, Telefon oder Video-Chat gerne weiter. Zusätzlich arbeiten wir gerade unter Hochdruck an einem Online-Beratungstool.

Bewahren Sie einen kühlen Kopf – und bleiben Sie gesund!
Ihr Richard Stegmeir

 

Tipp:

Sehen Sie die Krise aus einem anderen Blickwinkel: Selten ist ein Aktienkauf zu solch günstigen Konditionen möglich wie derzeit – Mutige sollten jetzt investieren.